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Offenlegung Patent „Huegelbeet mit Teich“ – ROSARY RIDGEBED ROUNDABOUT ; von Uwe Rosenkranz

Patent „Huegelbeet mit Teich“

ROSARY RIDGEBED ROUNDABOUT

Uwe Rosenkranz

„]Patent Sommer 2013[ AAAA0085
Titel Hügelbeet mit Teich
Anmelder Rosenkranz, Uwe Alfred Erich, 12163 Berlin, DE
DE-Anmeldedatum 14.02.2003
DE-Aktenzeichen 10307771
Offenlegungstag 26.08.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.08.2004
IPC-Hauptklasse A01G 1/00
IPC-Nebenklasse A01G 1/08 A01G 25/00 G10H 3/22
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Hügelbeet. Um gegenüber herkömmlichen Hügelbeeten den Ertrag, der auf das Hügelbeet gepflanzten Pflanzen zu steigern, umgibt das Hügelbeet (1) ringförmig einen Teich (2) und bildet somit einen Ringwall. Der Ringwall ist mit Nutz- und/oder Zierpflanzen (90) bepflanzt, die mit einer aus dem Teich (2) gespeisten Bewässerungseinrichtung (7), die ebenfalls Teil des Hügelbeets (1) ist, bewässert werden. Auf diese Weise wird ein autarkes Hügelbeet (1) geschaffen, das einen hohen Ertrag aufweist. Mikroklimatische Standortvorteile werden durch ein herzförmiges mit Rosen bestandenes Hügelbeet (24) erzielt, dass durch einen schützend umgebenden Ringwald (25) erhöht und gesichert wird. Minimierung der Wege und damit Optimierung der Anbaufläche werden durch ein spiralförmiges Hügelbeet erreicht. Bei diesem Roll-Out (30) werden weitere landschaftsgestaltende Formen möglich. Ein harmonisches Pflanzschema (70; 78) wird erzielt durch Abbildung einer Klangpartitur (60), die mittels einer Sphärenharfe (31) erzeugte Musik zur Gestaltung bringt. Pflanzenart (90) und Farbe (83), Lage (72; 74) auf dem Hügelbeet, Wuchshöhe (77), -Breite (79) und Pflanzabstand (80) werden synergetisch aufeinander abgestimmt.
Beschreibung[de]
Die Erfindung betrifft ein Hügelbeet.Hügelbeete sind seit langer Zeit zum Anbau von Nutz- und Zierpflanzen bekannt. Beim sogenannten chinesischen Hügelbeet wird ein Stück Gartenland umgegraben und mit reichlich Humus vermengt. Die Erde häuft man zur Mitte hin auf. Die Breite eines chinesischen Hügelbeets beträgt üblicherweise um die 120 cm, seine Höhe lediglich 20 cm.Etwas aufwendiger ist der Aufbau des sogenannten germanischen Hügelbeets. Hierbei werden Grassoden auf einer rechteckigen Fläche etwa einen viertel Meter tief ausgegraben. Die Längsachse des Rechtecks sollte in Nord-Süd-Richtung liegen. Bei dieser Orientierung ist eine gleichmäßige Sonnenbestrahlung gewährleistet. Das germanische Hügelbeet ist aus verschiedenen Schichten aufgebaut, wobei zu oberst ein Mantel aus Gartenboden zur Abdeckung des Beetes liegt. Typische Hügelbeete haben bei einer Breite von ca. 1,5 m eine Höhe von ca. 1,3 m und etwa einen halbzylindrischen Querschnitt im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse. In diesen beiden Urformen stellen Hügelbeete auf natürlicher Basis hergestellte Gartenbauelemente dar, durch die der Ertrag an Nutz- und Zierpflanzen ohne Umweltbelastung gesteigert werden kann. Aus dem Stand der Technik sind auch Vorrichtungen bekannt, durch die der Aufbau von Hügelbeeten stabilisiert werden kann bzw. die Düngung eines Hügelbeets verbessert werden kann. Solche Vorrichtungen sind beispielsweise aus der DE 33 28 747 A1 und der DE 94 10 740 U1 bekannt. Allerdings erfordern diese Maßnahmen einen gewissen technischen Aufwand sowie zusätzliche Geräte, die einer rein natürlichen Anbauweise zum Teil widersprechen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Hugelbeet zu schaffen, durch das auf natürliche Weise der Ertrag gegenüber herkömmlichen Hügelbeeten gesteigert wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß für das eingangs erwähnte Hügelbeet dadurch gelöst, dass das Hügelbeet einen Teich ringförmig umgibt und mit Nutz- und/oder Zierpflanzen bepflanzt ist, und mit einer aus dem Teich gespeisten Bewässerungseinrichtung versehen ist. Bei dieser Vorrichtung wirken der Teich und das Hügelbeet synergetisch zusammen. Das im Teich enthaltene Wasser sorgt für einen Temperaturausgleich bei stark schwankenden Tagestemperaturen und für eine Befeuchtung der Luft in der Nähe des Teiches und somit im Bereich des Hügelbeets. Durch den Ringschluss des Hügelbeets um den Teich wiederum wird dieser bei starker Sonneneinstrahlung sowohl durch das über die Umgebung herausragende Hügelbeet als auch durch die auf dem Hügelbeet wachsenden Pflanzen abgeschattet. Dadurch wird ein schnelles Verdunsten des Wassers im Teich verhindert. Gleichzeitig stellt das Wasser im Teich ein Reservoir dar, durch das die Bewässerungseinrichtung, durch die die Bepflanzung des Hügelbeets bewässert werden kann, gespeist wird. Im Ergebnis lässt sich durch diese Wirkung der Ertrag bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Hügelbeets gegenüber bekannten Hügelbeeten verbessern, ohne dass die Natur durch zusätzliche Düngemittel sowie technische Vorrichtungen belastet wird. Um eine ausreichende Düngung der auf dem Hügelbeet angebauten Pflanzen sicher zu stellen, kann gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung das Hügelbeet auf einem mit organischem Füllmittel aufgefüllten Graben aufgebaut sein. Als organische Füllmittel können Holzhäcksel, Blätter oder Kompost sowie Mischungen enthaltend diese Bestandteile verwendet werden. In vorteilhafter Weise kann der Erdaushub für den Teich gleich zur Aufschüttung des Hügelbeets verwendet werden, so dass für das Hügelbeet kein zusätzlicher Erdaushub notwendig ist. Um den Teich insbesondere nach längeren Dürreperioden im Sommer von Zeit zu Zeit auffüllen zu können, kann der Teich an eine Wasserversorgungsleitung, einen Bach oder einen Brunnen angeschlossen sein. Der Teich kann entweder manuell durch eine Bedienperson oder automatisch durch eine Vorrichtung, durch die der Füllstand des Teiches überwacht und ein Zufluss zum Teich bei Unterschreiten eines vorbestimmten Füllstandes geöffnet wird, nachgefüllt werden. Das Auffüllen des Teiches kann in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung auch über eine Dachwasserableitung eines Hauses erfolgen, so dass zusätzlich zu dem vom wallförmigen Hügelbeet in Richtung des Teiches abfließenden Wassers auch das Regenwasser vom Dach eines Hauses zum Auffüllen des Teiches verwendet werden kann. Die Bewässerungseinrichtung kann einen Wassertank umfassen, der oberhalb des Teiches angeordnet ist, sodass ein ausreichender Druck zur Verfügung steht, um eine Tröpfchenbewässerungsanlage zu versorgen. Als Bewässerungseinrichtung kann beispielsweise eine Niederdruck-Tröpfchenbewässerungsanlage verwendet werden, die durch eine Steuereinrichtung betätigt wird. Als Steuereinrichtung können elektronische Mittel, wie beispielsweise Computer verwendet werden. Über Bodenfeuchtemesser kann über die Bodenfeuchte bestimmt werden, ob die Erde im Hügelbeet trocken ist und bewässert werden muss. Die Bodenfeuchtemesser können insbesondere ihre Daten per Funk an die Steuereinrichtung der Bewässerungseinrichtung senden. Dadurch sind die Bodenfeuchtemesser ohne großen Aufwand und ohne Verlegung von Kabeln umsteckbar. Zum Betrieb der Bewässerungsanlage ist es üblicherweise ausreichend, wenn der Tank sich gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung etwa 2 bis 4 m über dem Teich befindet. Platzsparend kann der Tank insbesondere auf einer Garage angeordnet sein. Aufgrund der erhöhten Anordnung des Tanks kann dieser ohne großen Aufwand mit der Dachwasserableitung verbunden sein, so dass auch der Tank bei Regen wieder aufgefüllt wird. Zum Hochpumpen des Wassers aus dem Teich in den Tank kann eine solarbetriebene Pumpe vorgesehen sein. Die Pumpe kann beispielsweise als Schwimmpumpe ausgestaltet sein. Zur Zwischenspeicherung der Solarenergie kann ein Energiespeicher, beispielsweise in Form einer Gel-Batterie verwendet werden. Dieselbe Pumpe, die das Wasser vom Teich in den Tank pumpt, kann in einer anderen Betriebsart auch dazu verwendet werden, Wasser von einem Tiefbrunnen in den Teich zu pumpen. Alternativ kann zu diesem Zweck auch eine zweite Pumpe verwendet werden. Um eine gute Beschattung des Teiches durch das Hügelbeet zu gewährleisten, ohne dass das Hügelbeet zu hoch und damit bei Regenfällen instabil wird, beträgt gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Teichradius zwischen 0,5 und 2 m, bevorzugt um die 1,5 m. Insbesondere können die Höhe des Ringwalls und die Bepflanzungshöhe so aufeinander abgestimmt werden, dass selbst in der Mittagssonne im Sommer der Teich wenigstens teilweise im Schatten des Ringwalls und der Bepflanzung liegt. Das Hügelbeet kann insbesondere auf einem Graben aufgeschichtet sein, der in einem Abstand von bis zu 1 m, vorzugsweise in etwa 0,25 m um den Teich herumgeführt wird. Die Tiefe dieses Grabens kann bis zu 0,5 m, bevorzugt in etwa 0,25 m betragen. Um ein Durchsickern des Teichwassers zu verhindern, kann spezieller Lehmboden, Teichfolie oder eine wasserdichte Aufmauerung verwendet werden. Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsformen mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beispielhaft erläutert. Die bei den einzelnen Ausführungsformen unterschiedlichen Merkmale können dabei miteinander beliebig kombiniert werden. Es zeigen: 1 eine erste Ausführungsform eines Hügelbeets mit einer solarbetriebenen Wasserpumpe in einer schematischen, perspektivischen Ansicht; 2 eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Hügelbeets mit einem Wassertank und einem Brunnen in einer schematischen, perspektivischen Ansicht; 3 eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Hügelbeets mit Pumpe und Tröpfchenbewässerung in einer schematischen Ansicht; 4 einen Querschnitt durch ein Hügelbeet 1 in einer schematischen Darstellung; 5 eine Aufsicht auf ein herzförmiges Hügelbeet in einer schematischen Darstellung 6 eine Aufsicht auf ein spiralförmiges Hügelbeet in einer schematischen Darstellung 7 ein Foto einer Pflanzgitarre als Modell 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Hügelbeets 1 mit einem etwa kreisförmigen Teich 2, der vom Hügelbeet 1 ringförmig umgeben ist. Der Teich weist einen Durchmesser von etwa 1 m auf sowie eine Tiefe von etwa 1 m auf. Das Hügelbeet 1 erhebt sich ca. 50 cm über die Wasseroberfläche des gefüllten Teichs bzw. die Umgebung des Hügelbeets. Im Querschnitt in Radialrichtung weist das Hügelbeet einen in etwa halbkreisförmigen bis glockenförmigen Querschnitt auf. Die obere Seite des Hügelbeets ist mit Nutz- oder Zierpflanzen bepflanzt. Die Höhe HH des Hügelbeets und sein Abstand A vom Teich sind mit den darauf gepflanzten Nutz- und/oder Zierpflanzen 3 so bemessen, dass im Wesentlichen unabhängig vom Sonnenstand selbst im Sommer die Wasseroberfläche des Teiches beschattet wird und sich das Teichwasser im Sommer selbst bei starker Sonneneinstrahlung nur geringfügig erwärmt und daher nur langsam verdunstet. Die Tiefe des Teiches wiederum ist in Abhängigkeit von seinem Durchmesser so bemessen, dass durch das im gefüllten Teich enthaltene Wasservolumen in der Umgebung des Teiches, insbesondere im Bereich des Hügelbeets 1, eine Vergleichmäßigung der Temperatur im Tagesverlauf erfolgt. Im Teich ist eine Schwimmpumpe 4 angeordnet, die durch eine Solaranlage 5 mit Energie versorgt wird. Anstelle der beispielhaft geschilderten Schwimmpumpe 4 kann auch eine Tauchpumpe oder eine Schlürfpumpe verwendet werden. Zur Zwischenspeicherung der von der Solaranlage 5 erzeugten Energie kann ein Energiespeicher 6, beispielsweise in Form einer Gel-Batterie, vorgesehen sein. Die Gel-Batterie ist zwischen die Solaranlage 5 und die Schwimmpumpe 4 geschaltet und gewährleistet eine Energieversorgung der Schwimmpumpe auch dann, wenn aufgrund der Beleuchtungsverhältnisse von der Solaranlage keine Energie erzeugt wird, indem sie die Energie zwischenspeichert. Die Schwimmpumpe 4 fördert das Wasser aus dem Teich 2 zu einer Bewässerungseinrichtung 7, durch die das Teichwasser auf die Bepflanzung 3 gerichtet wird. Die Bewässerungseinrichtung 7 kann Sprenkler oder Bewässerungsschläuche, die auf oder in dem Hügelbeet verlegt sind. Durch eine Steuereinrichtung 8, die mit der Pumpe 4 zusammenwirkt und deren Betrieb steuert, kann eine tageszeitenabhängige Bewässerung nach einem voreinstellbaren Schema durchgeführt werden. Außerdem können Bodenfeuchtigkeitsmesser 9 vorgesehen sein, die ein für die Feuchtigkeit des Bodens im Hügelbeet 1 repräsentatives Feuchtesignal an die Steuereinrichtung ausgeben. In Abhängigkeit von diesem Feuchtesignal wird bei Unterschreiten einer voreinstellbaren Bodenfeuchte durch die Steuereinrichtung 8 automatisch die Pumpe 4 betätigt und das Hügelbeet 1 bewässert. Das Hügelbeet 1 gemäß der Ausführungsform der 1 wird wie folgt hergestellt: Zunächst wird ein Teichaushub vorgenommen, der dann mit einem Dichtmittel, wie beispielsweise einer Teichfolie, einer wasserdichten Aufmauerung, bevorzugt aus Natursteinen und Naturbindestoften, oder einem vorgeformten Becken aus Kunststoff oder Naturstoffen versehen wird. Der Teich 1 bei der Ausführungsform der 1 wird durch Regenfälle immer wieder aufgefüllt. Der Aushub für den Teich wird als Abdeckung für das einen Ringwall bildende Hügelbeet 1 verwendet. Im Abstand vom Teich wird anschließend ein den Teich umgebender, ringförmiger Erdaushub gegraben. Dieser Graben wird zunächst mit organischer Substanz enthaltend oder bestehend aus Holzhäcksel, Blätter, Kompost, befüllt. Anschließend wird der befüllte Graben mit dem Erdaushub für den Teich abgedeckt, so dass sich der Wall anhäuft. Schließlich werden vorgezogene Pflanzen auf den Ringwall 1 gepflanzt, wobei auf harmonisch aufeinander abgestimmte Pflanzenarten, die synergistische Effekte aufweisen, geachtet werden sollte. Solche synergistischen Effekte können beispielsweise in der gegenseitigen Vertreibung von Schädlingen oder in der gegenseitigen Düngung einzelner Pflanzenarten liegen. In 2 ist eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Hügelbeets 9 beispielhaft dargestellt. Dabei werden für Elemente, die bereits aus der Ausführungsform der 1 bekannt sind, dieselben Bezugszeichen wie bei der 1 verwendet. Der Einfachheit halber wird lediglich auf die Unterschiede der Ausführungsform der 2 zur Ausführungsform der 1 eingegangen. Im Unterschied zur Ausführungsform der 1 wird der Teich 2 der Ausführungsform der 2 durch einen kartesischen Brunnen oder einen Tiefbrunnen 10 gespeist. Das Wasser aus dem Brunnen 10 wird durch eine Solarthermikanlage oder eine Wasserpumpe in den Teich 2 geleitet, wenn dessen Wasserstand unter einen vorbestimmten Pegel fällt. Hierzu ist ein Füllstandsmesser 12 vorgesehen, der unterhalb eines voreinstellbaren Füllpegels im Teich 2 die Wasserpumpe 11 betätigt und bei Überschreiten eines weiteren Füllpegels die Wasserpumpe wieder ausschaltet. Ferner ist im Unterschied zur Ausführungsform der 1 ein Wassertank 13 vorgesehen, der in einer Höhe H oberhalb der Umgebung des Hügelbeets 1 bzw. der Wasseroberfläche des Teiches 2 angeordnet ist. Die Höhe H beträgt zwischen 2 und 5 m, vorzugsweise um die 3 m, so dass ein statischer Druck von etwa 0,3 bar an der Bewässerungsanlage anliegt. Der Wassertank 13 ist mit einer Berieselungsanlage 14, die Teil der Bewässerungsanlage ist, verbunden. Durch den Höhenunterschied H wird die Berieselungsanlage 13 allein durch den statischen Druck des Wassers im Wassertank betrieben. Der Wassertank 13 kann durch Regen befüllt sein. Zusätzlich oder alternativ dazu kann die Wasserpumpe umschaltbar sein, so dass das Wasser aus dem Teich 2 in den Wassertank 13 hochgepumpt wird. Ein solches Hochpumpen kann ebenfalls durch den Füllstandsmesser 12 gesteuert stattfinden, wenn der Wasserstand im Wassertank 13 unter einen vorbestimmten Pegel fällt. Bei Überschreiten eines weiteren voreinstellbaren Pegels im Wassertank 13 wird die Befüllung durch die Wasserpumpe 11 vom Füllstandsmesser 12 unterbrochen. Das in die Berieselungsanlage 14 geleitete Wasser fließt zu einem großen Teil wieder in den Teich zurück, so dass es in den Bewässerungskreislauf erneut eingespeist werden kann. 3 zeigt eine dritte Ausführungsform eines efindungsgemäßen Hügelbeets. Dabei werden für Elemente, die bereits aus einer der beiden vorangegangenen Ausführungsformen bekannt sind, der Einfachheit halber dieselben Bezugszeichen verwendet. Außerdem wird im Folgenden lediglich auf die Unterschiede der Ausführungsform der 3 zur Ausführungsform der 2 eingegangen. Der Tank 13 ist bei der Ausführungsform der 3 auf dem Dach einer Garage 14 angeordnet, da Garagendächer im Allgemeinen ungenutzt sind. Außerdem ist bei dieser Anordnung der Tank 13 leicht außerhalb des normalen Sichtbereichs von Personen angeordnet, so dass er keine ästhetische Beeinträchtigung der Umgebung darstellt. Der Tank 13 ist über eine Leitung 15 mit Auffangvorrichtungen für das Dachwasser, wie beispielsweise einer Regenrinne 16, verbunden und wird so über die Dachwasserableitung mit Regenwasser befüllt. Zusätzlich ist der Tank 13 über eine weitere Leitung 17 mit der Hauswasserversorgung 18 verbunden. Die Hauswasserversorgung 18 kann eine kommunale Wasserleitung sein. Über eine Wassersteckdose 19 kann auch der Teich 2 zur Befüllung an die Hauswasserversorgung angeschlossen sein. Wie in der 3 dargestellt ist, kann die Befüllung des Teiches in Trockenzeiten auch indirekt über die Bewässerungseinrichtung 7 erfolgen, so dass das vom Hügelbeet 1 ablaufende Wasser sich im Teich ansammelt. Die Mindestgröße des Teiches kann auch so gewählt sein, dass zusätzlich zur Klimatisierung die Oberfläche auch zur Sauerstoffversorgung im Teich ausreicht, so dass der Teich selbst ebenfalls im biologischen Gleichgewicht gehalten wird, ohne dass Eingriffe von außen notwendig sind. Der Querschnitt des Hügelbeets 1 ist im Wesentlichen wallförmig. In 4 ist ein schematischer Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Hügelbeet 1 gezeigt. Wie in 4 zu erkennen ist, ist ein Graben 20 mit organischem Füllmittel 21 mit einer Erdschicht 22 aus dem Erdaushub für den Teich 2 abgedeckt. Wie ferner in 4 zu erkennen ist, ist die Höhe des Hügelbeets 1 so bemessen, dass der Schattenwurf 23 während eines Großteils des Tages auf die Oberfläche des Teiches 2 fällt. In 5 ist eine schematische Aufsicht auf ein erfindungsgemäßes Hügelbeet gezeigt. Wie 5 zu erkennen ist umgibt der mit Rosen bewachsene herzförmige Erdwall (24) einen innenliegenden Teich (2) , während dieses herzförmige Rosenbeet (24) von etagiert angeordneten Büschen (25), Hecken oder niedrigen Bäumen (26) schützend umgeben ist. Vie ferner in 5 zu erkennen ist, ist der das Rosenbeet umgebende Ringwald in einem Abstand von 0,5 bis 3 m gruppiert, vorteilhaft in 1,5 m Abstand (27), so dass Sonnenlicht durchgelassen wird, jedoch Wind- und Frostbruch vermieden wird. In 6 ist in schematischer Aufsicht auf ein erfindungsgemäßes Hügelbeet gezeigt. Wie in 6 zu erkennen ist, öffnet sich das Hügelbeet in einer Spirale nach außen, während es im Zentrum einen Teich umgibt. Wie ferner in 6 zu erkennen ist, nimmt der Abstand des Hügelbeetsektors radial vom Zentrum kontinuierlich zu, so dass nach einem Umlauf von 360° der Abstand (29) zwischen den Spiralarmen (28) dem Durchmesser des Erdwalls von typischerweise 1,5m entspricht. Die Exposition zur Sonne wird vorteilhaft dergestalt gewählt, dass bei niedrigem Sonnenstand am Morgen im Osten und am Abend im Westen der Schattenwurf auf die weiter innen liegenden Spiralbeete minimiert wird. Weiterhin wird das Hügelbeet über die zwischen den Spiralarmen liegenden Wege (31) begehbar. Der Raum wird durch die Bearbeitbarkeit jeweils zweier Hügelbeetseiten optimiert. Nach außen hin kann in einer weiteren Abwandlung der Spiralform ein Roll-Out (30) angepasst an die Geländegröße und Form erfolgen. Damit sind der naturgemäßen Landschaftsgestaltung keine Grenzen gesetzt. Dies ist durch den Pfeil (30) in 6 gekennzeichnet. Vorteilhaft kann die Anlage auch mit graden Hügelbeeten, die parallel zueinander angeordnet sind, betrieben werden. Damit wird die maschinelle Bearbeitung mit bekannten Geräteträgern wie dem Spargelfuchs erleichtert. In 7 ist auf einem Foto eine erfindungsgemäße Pflanzgitarre (31) gezeigt. Wein 7 zu erkennen ist, besteht das aus Holz gefertigte Musikinstrument aus einem Kopf (32) mit Wirbeln (33) zum Befestigen der vier Baß- (34) und der drei Melodiesaiten (35). Über die Wirbel sind die Saiten zu stimmen. Das Griffbrett (36) mit Resonanzkorpus (37) ist im Bereich der Melodiesaiten mit metallenen Bünden (38) versehen, so dass durch Herabdrücken der Saiten auf den Bund Ganztöne erklingen. Vorteilhaft sind die 1.; 2.; und 3. Melodiesaite alle auf D-Dur gestimmt. Die Dur-Tonleiter aus den Ganztönen D-Dur (leer), E-Dur (1.Bund), F-Dur (2.Bund), G-Dur (3.Bund), A-Dur (4.Bund), B-Dur (5.Bund), C-Dur (6.Bund), D-Dur (7.Bund), E-Dur (8.Bund) kann damit gespielt werden. Die 4. Saite als erste Baß-Saite ist vorteilhaft auf G-Dur gestimmt, die 5.Saite als zweite Baß-Saite auf G-Dur eine Oktave tiefer. Die 6. Saite als dritte Baß-Saite ist vorteilhaft auf D-Dur gestimmt, die 7. Saite als vierte Baß-Saite auf A-Dur. Der den Hals tragende Holzkorpus (40) der Pflanzgitarre weist einen an einer beweglichen Rolle (41) befindlichen Hebel (42) auf. An der Rolle können die Baß- als auch die Melodiesaiten befestigt (43) werden, so dass durch Druck (44) auf den Hebel die Saitenspannung erhöht und somit die Töne höher klingen. Die Rolle ist durch zwei Metall-Federn (45) unter Spannung gesetzt, die die Rolle nach Beendigung des auf den Hebel ausgeübten Druckes wieder in die ursprüngliche Lage zurückbewegen, so dass die Spannung ausgeglichen ist. Diese Vorrichtung wird Wah-Wah genannt und bringt natürliche Klangvariationen hervor. Weiter enthält der Korpus einen piezoelektrischen Tonabnehmer (46) mit zwei Plättchen (47) , die unter dem auf dem Hals die Saiten tragenden Steg (48) festgeklemmt sind. Die Klangimpulse werden über ein Kabel mit Clinch-Stecker (49) weitergeleitet oder können in einer weiteren Ausführung über ein Blue-Tooth-Set (50) mittels Infrarotsignalen (51) an einen Empfänger (52) weitergeleitet werden. Es ist Raum (53) für die Anbringung eines Handies (54) mit MP3-Musikdatei, wie das Siemens SL55i mit einer Kapazität von bis zu 5 h Musikaufzeichnung. Für Aufzeichnungen bis zu 2 Minuten kann auch ein Siemens S45i verwendet werden. Über das Display (55) können Melodien in einer einfachen Partitur (56) angezeigt werden. In einer aufwendigeren Abwandlung werden die piezoelektrischen Impulse an ein tragbares Notebook (57) oder einen PC (58) weitergeleitet und dort mit einem Umwandlungsprogramm wie Capella Sprint (59) aufgezeichnet und zu einer Partitur (60) verarbeitet. In der durch zwei Metallplatten (61) abgedeckten Korpus-Höhlung (62) ist ein Stethoskop (63) angebracht, dass durch einen Schlauch (64), der auf der Rückseite (65) den Korpus verlässt, die abgenommenen Schallwellen (66) an ein Kopfhörerpaar (67) weiterleitet, so dass eine direkte akustische Wahrnehmung (68) durch den Spieler (69) erfolgt. Die Partitur (60) wird in ein Pflanzschema (70) umgewandelt. Der Tonhöhe (71) entspricht dabei in einer vorteilhaften Anwendung eine weiter innenliegende Position (72) auf dem Hügelbeet, während die tiefen Bässe (73) die weiter außen liegenden Positionen (74) abbilden. Die Lautstärke (75) gibt über die Amplitude (76) der Impulsstärke die Pflanzenhöhe (77) wieder. Die Notenlänge (78) beeinflusst die Pflanzenbreite (79) und den Pflanzabstand (80). In einer weiteren Ausführung werden den einzelnen oben genannten Saiten Pflanzenarten (81) zugeordnet und durch die Tonhöhe (82) die Farbe (83) der Pflanzen variiert. Über einen Real-Player (84) werden die Klangfarben (85), Tonhöhen (71) und Lautstärken (75) mit einer virtuellen Gesangsanlage (76) synthetisiert und optisch dargestellt (77). Durch geübten Gebrauch der Pflanzgitarre (31) können harmonische Pflanzenkompositionen (78 erstellt werden, die optisch und pflanzentypisch vom horizontalen und vertikalen Standraum her optimiert sind. Synergietische Effekte der Standraumoptimierung wirken gesundheitsfördernd in phytomedizinisch allelopathischer Pflanzengesellschaft. Dieses naturgesteigerte Pflanzsystem ist ökologisch und ökonomisch wertvoll.
Anspruch[de]
  1. Hügelbeet (1), das einen Teich (2) ringförmig umgibt und mit Nutz- und/oder Zierpflanzen (3) bepflanzt ist, und mit einer aus dem Teich (2) gespeisten Bewässerungseinrichtung (7).
  2. Hügelbeet (1) nach Anspruch 1, wobei das Hügelbeet (1) auf einem mit organischem Füllmittel (21) aufgefüllten Graben (20) aufgebaut ist.
  3. Hügelbeet (1) nach Anspruch 2, wobei das organische Füllmittel Holzhäcksel enthält.
  4. Hügelbeet (1) nach Anspruch 2 oder 3, wobei das organische Füllmittel (21) Blätter enthält.
  5. Hügelbeet (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei das organische Füllmittel (21) Kompost enthält.
  6. Hügelbeet (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, wobei das Hügelbeet (1) aus dem Erdaushub (22) für den Teich (2) aufgeschüttet ist.
  7. Hügelbeet (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, wobei der Teich (2) an einer Dachwasserableitung (17) eines Hauses angeschlossen ist.
  8. Hügelbeet (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, wobei der Teich (2) an eine Wasserversorgungsleitung (15) angeschlossen ist.
  9. Hügelbeet (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, wobei der Teich (2) an einem Dach angeschlossen ist.
  10. Hügelbeet (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, wobei der Teich (2) an einen Brunnen (10) angeschlossen ist.
  11. Hügelbeet (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, wobei ein oberhalb des Teiches (2) angeordneter Wassertank (13) vorgesehen ist, durch den die Bewässerungseinrichtung (7) mit Wasser versorgt ist.
  12. Hügelbeet (1) nach Anspruch 11, wobei der Tank (13) mit einer Dachwasserableitung (17) verbunden ist.
  13. Hügelbeet (1) nach Anspruch 11 oder 12, wobei der Tank (13) sich etwa 2 bis 5 m oberhalb des Teiches (1) befindet.
  14. Hügelbeet (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, wobei eine solarbetriebene Pumpe (4) vorgesehen ist, durch die im Betrieb das Teichwasser in den Tank (13) förderbar ist.
  15. Hügelbeet (1) nach Anspruch 14, wobei die Pumpe (4) mit einem Energiezwischenspeicher (6) für elektrische Energie versehen ist.
  16. Hügelbeet (1) nach Anspruch 15, wobei der Zwischenspeicher (6) eine Gel-Batterie ist.
  17. Hügelbeet (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, wobei eine solarbetriebene Pumpe (4) vorgesehen ist, durch die im Betrieb Wasser aus einem Brunnen (10) in den Teich förderbar ist.
  18. Hügelbeet (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Füllstandserfassungseinrichtung vorgesehen ist, durch die der Betrieb der Pumpe (4) in Abhängigkeit von einem Füllstand des Teiches (2) steuerbar ist.
  19. Hügelbeet (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (HH) des Hügelbeets (1) und/oder der Abstand (A) des Hügelbeets vom Teich so bemessen ist, dass über einen Großteil des Tages die Oberfläche des Teiches (2) von der Bepflanzung (3) des Hügelbeets (1) beschattet ist.
  20. Verfahren zum Herstellen eines Hügelbeets (1), bei dem ein ringförmiger Graben und in der Mitte des ringförmigen Grabens ein Teich ausgehoben wird, wobei der Teich abgedichtet und der Graben mit organischem Material aufgefüllt wird und anschließend das organische Material mit dem Erdaushub vom Teich abgedeckt und so ein den Teich umgebender Ringwall gebildet wird, der bepflanzt wird.
  21. Verfahren zum Herstellen eines Hügelbeetes (18) nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Teich (2) sowie der Erdwall herzförmig (24) angeordnet sind. Zum Schutz vor Frost und Windbruch können diese von Büschen (25), sowie Hecken und Bäumen (26) umgeben sein. Vorteilhaft wird der Abstand (27) und die Höhe des Ringwalds (25) zum Rosenkranz (24) so bemessen, dass Sonnenlicht hindurchkommt.
  22. Verfahren zum Herstellen eines Hügelbeetes (19) nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass um den kreisförmigen Teich (2) ein sich spiralförmig öffnender Erdwall (30) gebildet wird. Das Öffnungsmaß des Spiralarmes (28) wird dabei vorteilhaft derart bemessen, dass bei einer Umdrehung von 360° der Zwischenraum (29) der Erdwälle ihrem Durchmesser entspricht.
  23. Verfahren zum Herstellen einer Hügelbeetanlage nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlauf der Hügelbeete gradlinig ist, um die maschinelle Bearbeitung zu erleichtern.
  24. Pflanzgitarre (31) mit drei Melodiesaiten (35) und vier Rythmussaiten (34), bestehend aus einem Hals (36) nach Art eines Spinet de Fogat (Scheitholz) (37), aufgesetzt auf einen Holzkorpus (40) nach Art einer E-Gitarre, die Rythmussaiten (34) befestigt an einem beweglichen Hebel (42) so dass die Spannung der Saiten veränderliche Tonhöhen hervorbringt. Die drei Melodiesaiten (35) sind durch Bünde (38) in der Länge variabel, so dass das Klangschema die ganzen Töne der Tonleiter umfasst.
  25. Pflanzgitarre (31) nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines Stethoskops (63) die Töne von dem Holzkorpus (40) durch Schallwellenübermittlung (66) zu den Ohren des Spielers (69) der Sphärenharfe (31) gelangen.
  26. Pflanzgitarre (31) nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass ein piezoelektrischer Tonabnehmer (46) digitale Impulse zur Tonübermittlung über ein Kabel oder über bluetoth-Infrarotset (50) an einen PC (58), ein Notebook (57) oder ein Handy (54) mit MP3-kompatiblem Musikdateienspeicher leitet. Mit der Software Capella, Capella Sprint (59) und Multimediasoftware wie Real-Player werden die nach Anspruch 25 von der Sphärenharfe (31) weitergeleiteten Melodien in eine Partitur (60) geschrieben.
  27. Verfahren zum Herstellen eines Pflanzschemas (70} aus der Partitur (60) nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Note der Partitur (60) eine Position auf den oben genannten Hügelbeeten zugeordnet wird.
  28. Pflanzschema (70) nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Lautstärke (75) vorteilhaft die spätere Wuchshöhe (77) der Pflanze zugeordnet wird.
  29. Pflanzschema nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Notenlänge (78) die Pflanzenbreite (79) zugeordnet werden.
  30. Pflanzschema nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass in einer weiteren Anwendung die Tonhöhe (71) die Farbgebung (83) der Pflanze abbildet.
  31. Pflanzschema nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, das in einer weiteren Anwendung jeder einzelnen oben genannten Saite der Sphärenharfe (31) eine Pflanzenart (90) zugeordnet wird.
  32. Verfahren zur Bepflanzung eines Hügelbeetes nach oben genannten Schemata, dadurch gekennzeichnet, dass die Pflanzen in Art (90), Höhe (77), Breite (79), Position (72; 74) auf dem Erdwall und Farbe (83) in einer harmonischen Pflanzenkomposition (78) aufeinander abgestimmt sind.

Es folgen 5 Blatt Zeichnungen Rosary, Hügelbeet mit Teich Rosary

The Santa Starfish Security – Marketing Tips by ArchBishop ROSENKRANZ

Common Starfish (Asterias rubens). This was ta...

Common Starfish (Asterias rubens). This was taken at very low spring tide when the starfish was „caught“ out of the water in South Devon, UK. (Photo credit: Wikipedia)

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USACE People: Enhancing water security for AFRICOM (Photo credit: USACE Europe District)

Pour Le Merite( The Blue Max)

Pour Le Merite( The Blue Max) (Photo credit: Jimmy Big Potatoes)

How the starfish concept leads

to cyber and knowledge security,

by using High Tech strategies

of NIKOLAUS Guerilla methods,

that have been proven successfully

for providing food and water security,

as well as environmental and public health security,

by ArchBishop Uwe AE.Rosenkranz

Neuer Himmel- ebook von Arch Bishop Uwe Rosenkranz

Napoleon Crossing the Alps

Napoleon Crossing the Alps

fünfter Teil:

MISSION:

15. Von der Notwendigkeit der Heidenmission

Nachfolgend sollen die Beiträge,

die William Carey,  der Autor des Klassikers :

„Von der Notwendigkeit der Heidenmission“ zur                        

Entwicklung der Kirche leistete, dargestellt werden:

1. Um die Bedeutung des Lebenswerkes William Carey´ s (1761 – 1834) zu erfassen, werden die Bedingungen zu der Zeit untersucht, als Carey seine missionarische Tätigkeit begann.

a) Die politische Situation in Europa

gegen Ende des 18.Jahrhunderts war geprägt von Schreckensherrschaft und Kriegen, mit denen Napoleon Bonaparte das ganze Festland überzog.

Technischer Fortschritt und das Aufkommen einer kalten Vernunft des Liberalismus schafften ein Klima, in dem der Ausbau der Handelsbeziehungen in Form des Kolonialismus gedeihen konnte.

Geographische Erkundungen und die Erschließung neuer Handelsmöglichkeiten förderte die Mission.

Während sich das katholische Europa in den Wirrungen der Revolutionskriege wand, setzte sich England an die Spitze westlicher Industrialisierung.

Der Staat unterstützte diese durch die industrielle Revolution ausgelöste Entwicklung mit florierendem wirtschaftlichem Wachstum durch Ausbau der

Handelsflotten und der begleitenden Kriegsmarine.

Der Expansionismus nach Übersee in Verbindung mit den Revolutionen im Europa des 19. Jh. gingen mit sozialen Veränderungen vor allem in England einher.

Anstatt, wie von Marx prophezeit, einen Klassenkampf auszulösen, blieb im großbritannischen Empire die Monarchie bestehen.

Der Verelendung, vor allem der armen Stadtbevölkerung, wurden im Parlament wichtige Sozialreformen entgegengesetzt.

Der Sklavenhandel wurde abgeschafft, Armenhäuser mit kostenlosem Schulunterricht wurden gegründet, der Strafvollzug wurde reformiert, Sonntagsschulen und Missionsagenturen entstanden.

b) Vorteile einer engeren Zusammenarbeit

Unter den nonkonformistischen Gemeinden erkannten besonders die Baptisten die Vorteile einer engeren Zusammenarbeit. Sie setzten dem darwinistisch-humanistischen Zeitgeist eine calvinistische Rückbesinnung auf die Tugenden der Bibel entgegen.

Inspiriert auch von der 2. amerikanischen Erweckung setzten evangelikale Christen theologische Akzente in Großbritannien und Deutschland.

Die zu der anglikanischen Staatskirche nonkonformen Baptisten hatten eine dezentrale Gemeindestruktur.

Die „Baptistische Union“ bildete ein Forum der Gemeinschaft und Einheit, auf dem regelmäßig für die Mission gebetete wurde.

Die calvinistische Ausrichtung ihrer Theologie auf Grundlage der Autorität der Bibel setzte praktische Dienste frei. Dynamische Predigten führten zum Kampf gegen Sklaverei und Alkoholmissbrauch und mündeten in einen missionarischen Schwerpunkt.

Die wichtigste Aufgabe der Baptisten war, die Ungläubigen mit dem Evangelium zu erreichen. Zur Innenmission kam die Außenmission.

 

c) Das geistliche Leben in den Kirchen

war von schmerzhaften Revolutionen im katholischen Europa geprägt, im deutschsprachigen Raum erhob sich die dialektische Bibelkritik, während im aufstrebenden England des 18. und 19. Jahrhunderts der Anglikanismus sich in drei Hauptrichtungen gliederte: die Oxford-Bewegung, die Broad Church Party und die evangelikale Bewegung. Aus dem evangelikalen Aufbruch ging die mächtigste Erweckung innerhalb der anglikanischen Kirche hervor.

Eine echte Bekehrungserfahrung, ein geistlicher Lebensstil mit Reinheit, Gebet und Bibelstudium wurde gefordert. Das Königreich Christi sollte auch in der Gesellschaft zum Ausdruck gebracht werden durch einen überzeugenden, einfachen Lebensstil und geistlichen Eifer. Die Heilsarmee, die Plymouth Brüder und die Baptisten waren die bedeutendsten Nicht-Anglikanischen, unabhängigen Gemeinden.

2. Zwei Reaktionen Carey´ s auf den Widerstand der Kirchenführer

William Carey wurde als armer Schuster geboren. Als Autodidakt hatte er sich bereits in jungen Jahren die wichtigsten biblischen und modernen Sprachen angeeignet.

Er las die Berichte von Jonathan Edwards über die „große Erweckung“ in Amerika und die Tagebücher des Indianermissionars David Brainerd mit Begeisterung. Auch Reiseberichte von Entdeckern nicht-christlicher Länder faszinierten ihn.

Als Carey als junger Pastor und Prediger  versuchte, die anderen Pastoren für seine Überzeugungen zu gewinnen, wurde er  von einem älteren Kirchenvertreter einmal schroff als „Schwärmer“ getadelt. Der Einwand: “Setzen sie sich, junger Mann. Wenn es Gott gefällt, die Heiden zu bekehren, dann wird er es ohne Ihre oder meine Hilfe tun.“

Carey ließ  sich davon jedoch nicht irritieren. Er verfasste eine 87 Seiten starke Streitschrift zur Verteidigung der Auslandsmission mit dem Titel:
“An Enquiery into the Obligations of Christians to Use Means for the Conversion of the Heathens.“

a) Gründung der ersten Glaubensmission

Während sein Zeitgenosse Irvin aus der Prebyterian Church ausgestoßen wurde und die 12-Apostelkirche gründete, einen Vorläufer der Pfingstbewegung, sammelte William Carey um sich elf seiner Freunde und gründete die erste Glaubensmission der evangelikalen Bewegung, die „Baptist Missionary Society“.

Sein Motto war: „ Erwarte Großes für Gott und versuche Großes für Gott“.

Damit beantwortete er den Widerstand der Kirchenführer durch den Gehorsam gegenüber dem Missionsbefehl Jesu Christi.

b) Reise nach Indien

Mit 32 Jahren reiste er als einer der ersten Missionare dieser Gesellschaft freiwillig nach INDIEN, um seine brennende Sehnsucht nach der Errettung der Heiden in der Außenmission zu erfüllen. Er handelte damit nach seiner Überzeugung, dass Christen versuchen müssten, der Welt das Evangelium zu bringen, da sich die Heiden nicht von alleine durch ein Wunder bekehren würden.

Damit entsprach er dem ersten Teil des Missionsbefehls: „Gehet hin…“

So überwand er den Widerstand der Kirchenältesten durch Überschreitung der geographischen und kulturellen Distanz zwischen sich und den Heiden.

Im November 1793 kam er in Kalkutta an.

3. Vier Hindernisse bei der Ausübung seines Missionsbefehls

Zwar geistig gerüstet, jedoch unerfahren mit den tropischen bis subtropischen Bedingungen des asiatischen Kontinents, sah sich Carey in der nordindischen Großstadt Kalkutta mit den Widrigkeiten seines enthusiastischen Pionierdienstes konfrontiert.

a) Krankheit

Die Ernährungsumstellung und viele Krankheiten, sowie eine psychische Erkrankung seiner Frau machten seiner gesamten Familie zu schaffen.

b) Politische Opposition

Der Widerstand der British East India Company, die finanzielle Einbussen befürchteten bei der Ausbeutung der Plantagen in den Kolonien, wurde so groß, dass Carey von Kalkutta abreisen musste. Die merkantilen und politischen Egoismen des Commonwealth begrenzten somit die baptistischen Missionsbemühungen.

c) Kleinkrämerische Handelmächte

Das Kastensystem der hinduistischen Inder, die die Christianisierung seit der Zeit des Apostels Thomas behindert hatte und danach die Eroberung durch die Portugiesen und nachfolgende Evangelisation seitens der katholischen Kirche nachhaltig überstanden hatte, weil die Papstkirche das Klassensystem für ihre zentralistische Pfründewirtschaft zu nutzen wusste , hielt die in Aberglauben gefangene Bevölkerung vom Christentum ab.

Seine Predigten in der Großstadt, mit denen er gegen Hinduismus und Islam zu Felde führte, brachten keine Bekehrungen.

Im dänischen Herrschaftsgebiet in der Gegend von Serampore ließ sich Carey dann schließlich 1800 nieder und machte diese Region zur Ausgangsbasis seiner weiteren Pionierarbeit.

c) Religiöse Antipathien

Er predigte nicht mehr gegen andere Religionen, wie Hinduismus oder Islam, sondern hielt sich möglichst eng an das reine Evangelium Jesu Christi.

Es kam nach diesen guten Veränderungen zu den ersten Bekehrungen und Taufen.

Damit hatte er die 4 Hauptwiderstände (Krankheit, Politische Opposition, kleinkrämerische Handelsmächte, und religiöse Antipathien) überwunden und konnte so den 2. Teil des Missionsbefehls Jesu Christi:  „..und machet zu Jüngern…“, endlich in die Tat umsetzen.

4.  Vier Merkmale seiner missionarischen Tätigkeit

Er arbeitete also als Evangelist, als begeisterter Lehrer, erfolgreicher Gemeindegründer und geschickter Verwalter.

a) Evangelist und begeisterter Lehrer

Carey hielt sich seit 1800 in der dänischen Kronkolonie bei Serampore „möglichst eng an das reine Evangelium Jesu Christi“, damit erfüllte er den 3. und 4. Teil des Missionsbefehls: „…und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie tun alles, was ich Euch befohlen habe!“

b) Erfolgreicher Gemeindegründer

Innerhalb von 3 Jahren taufte er 25 bekehrte Heiden.

c) Geschickter Verwalter

So wurde er zum Prototyp der Neuzeitlichen Apostel.

d) Linguist

Als Linguist wurde er besonders berühmt, weil er bis zu seinem Tod 1834 etwa 40 indische Sprachen und Dialekte lernte und Grammatiken und Übersetzungshilfen erstellte.

Damit überwand er die sprachliche und kulturelle Kluft, die die Heiden vom Evangelium trennte.

Diese ersten Übersetzungen wurden später überarbeitet und die Inder waren bald in der Lage, seine Pionierarbeit weiterzuführen.

Diese Veränderung durch die Apostolische Botschaft erreichte zunächst einige wenige, durchdrang jedoch allmählich differenzierte Bereiche der indischen Gesellschaft.

Das Vorbild von William Carey motivierte Generationen von Europäern, auch Missionare zu werden.

 

5. Vier Methoden in Carey´ s Mission und ihre Bedeutung für heute

Carey arbeitete überzeugungsgemäß auch in Bereichen der Bildung, Erziehung, Medizin, Agrarwirtschaft und Politik.

a) Bildung

Er bekämpfte die Praxis des Götzenkultes, denen traditionsgemäß viele indische Kinder durch Hineinwerfen in den Ganges zum Opfer fielen.

Er setzte sich gegen den Brauch der Witwenverbrennung ein.

b) Erziehung

Die Kastenregeln und ihre Kleiderordnung durchbrach er, was zu Christenverfolgung führte.

Die Schlägereien und Kirchenverbrennungen hörten erst 1859 auf, als die indische Regierung durch einen Erlass in Madras den Frauen eine einfache Bekleidung des Oberkörpers erlaubte.

Auf diesem Fundament konnten die indischen Christen aufbauen und auch bis heute erkennen viele europäische Missionare die Notwendigkeit der Auslandsmission.

c) Medizin

Carey´s  Apologetik mit dem Titel: „An Enquiery into the Obligations to Use Means for the Conversion of the Heathens” ist zu einem Klassiker der Missionsliteratur geworden und ist in ihrer Bedeutung des Einsatzes der Dienstgaben Lehre, apostolische Gemeindegründung, Heilungsdienst, Leiterschaft auch heute noch praktikabel und geeignet.

Obwohl sich nach Carey´s Tod unter baptistischem Einfluss mehrere Massenbekehrungen ereigneten, stellen Christen mit 3% der indischen Bevölkerung immer noch eine Minderheit dar.

Auch wenn inzwischen die interkulturellen Grenzen besser durch indigene, also in Indien geborene Missionare überwunden werden können, sind die Methoden, wie dies geschieht immer noch geeignet. Im Bereich der medizinischen Versorgung und der Verbesserung des landwirtschaftlichen Anbaus können heute sicherlich geeignetere Wege gefunden werden, wie erfolgreiche Beispiele persönlich verbundener Missionswerke wie LOGOS CHARITY MISSION INDIA zeigen. Die Aufgabe europäischer Evangelisten hat sich mehr zum Helfer entwickelt.

d) Agrarwirtschaft und Politik

Auch die Bildungs- und Erziehungsmöglichkeiten sind – speziell für Südindien – durch die Bodenreformen und den hohen Alphabetisierungsgrad von 95%, den verbesserten Hygienebedingungen und die zunehmende Autarkie regionaler Wirtschaftszweige heute wesentlich besser als zu Carey´ s Zeiten, so dass seine Methoden spezifiziert und feiner angewendet werden können.

Der Autodidakt ohne Schulbildung und armer Schuster Carey hat gegenüber z.B. dem größten europäischen Schuhhändler und Baptisten Deichmann heute immer noch  den Nimbus des Pioniers.

Carey´s Vorteil war jedoch gerade seine Gabe der Armut, die ihn zur Identifikationsfigur für viele Europäer und Inder machte.

16. Der Begriff der Mission

Der Begriff der Mission hat sich in diesem Jahrtausend gewaltig geändert:

1. Analyse der drei Selbst-Begriffe einschließlich einer Definition, einer Beschreibung und einer Erklärung dafür, wie und wann der Begriff in der christlichen Gemeinschaft aufkam.

Die Drei-Selbst-Formel steht als Begriff für die Vorstellung einer selbstverwaltenden, selbstunterhaltenden und selbstausbreitenden indigenen Gemeinde.

Diese Sicht entstand in der Zeit des Paternalismus und Kolonialismus, als finanzielle Krisen in der Auslandsmission den Selbstunterhalt notwendig machten.

a) Selbstverwaltung

Autonomie von den Kolonialmächten und ethnozentristischen Missionsgesellschaften erforderten Selbständigkeit und Verwaltung der Gemeinde durch einheimische Leiter. Die theologischen Grundlagen umfassten die Selbstausbreitung sowohl als Mittel als auch als Ziel der Mission.

Die Inkarnation Jesu Christi (Phil. 2,5-8) als Immanuel, „Gott mit uns“ (Matth. 1,23) in der jüdischen Kultur, ist dabei ebenso wichtig, wie die Einheit der Gemeinde als Leib Jesu Christi (1, Kor.12,4-6 und 12-31), sowie (Epheser 4,1-11).

Die Dreieinigkeit als Vater, Sohn und Heiliger Geist veranschaulichen dieses Bild der kulturellen Vielfalt in der geistlichen Einheit. Dies wird in Joh.17, 22 betont als Quelle der Autorität.

Venn und Anderson (1856) erkannten und beschrieben diesen Drei-Selbst-Begriff,

Graul und Warneck (1834 – 1910), zit. in P. Beyerhaus (1964) erweiterten die menschlichen Aspekte des Begriffes um die Dimensionen Autonomie (Selbständigkeit der indigenen Gemeinde: von Gott regiert, von Gott getragen, von Gott zur Ausbreitung gebracht), indigene Herkunft der Kultur und Reife (Spiritualität).

Hierbei ist die Vielfalt in Einheit und die Einheit in Vielfalt durch das göttliche Wesen der Gemeinde und ihrem geistliche Charakter, sowie die menschlich-kulturellen Eigenheiten des ethnischen Umfeldes gegeben.

Zur Dimension der Kultur als menschlicher Komponente, wie Muttersprache, soziale Bindungen, natürliche Umgebung, gesunder Kern der Mittelklasse und Volksgebräuche kommt die Dimension der Reife mit dem Heiligen Geist als Befähiger der neuen Gemeinde, die als Werkzeug Gottes für die Weltevangelisation dient. (Nevius 1890 und Allen 1910).

Dies kann auch Dienste von außerhalb umfassen, um die örtliche Gemeinde zu erbauen, was (im Gegenteil zu Venn) kein notwendig langer Prozess sein muss.

Der Drei-Selbst-Begriff wurde 1952 auf einem Kongress für Weltmission in Bezug auf die tiefergehenden Testpunkte für die indigene Gemeinde fortgeführt.

b) Selbstversorgung

Den Dimensionen Reife, Kultur und Autonomie wurden vier  Aspekte hinzugefügt: Heimatboden und die Fähigkeit, Elemente der einheimischen Kultur unter den Gehorsam Christi zu bringen.

Geschulter Dienst, der an die regionalen Anforderungen angepasst ist.

c) Selbstausbreitung

Inneres, geistliches Leben, das die Gemeinschaft der Christen nährt und ein Zeugnis ist für die noch unerreichten Menschen.

Mitgliedschaft in der Gemeinschaft der Kirchen, Anerkennung von Partnerschaften mit anderen Gemeinden anderer Länder und gegenseitige Hilfe unter diesen Gemeinden.

 

2.1. Dimension der Autonomie

Erörterung darüber, wie die Dimension der Autonomie mit den drei Selbst-Begriffen in Beziehung steht. Nennen Sie ein praktisches Beispiel für dieses Prinzip aus Ihrer Erfahrung in der eigenen Kirche.

 

a) Selbstverwaltung

Die Dimension der Autonomie steht mit dem Begriff der Selbständigkeit der Drei-Selbst-Formel in direkter Beziehung. Unter dem Aspekt der Selbstverwaltung ist die Leitung der indigenen Gemeinde durch Einheimische wichtig.

b) Selbstunterhalt

Die Aufrechterhaltung der Gemeinde als Aspekt der Selbstunterhaltung beschreibt damit die Beziehung der Dimension der Autonomie zur finanziellen und wirtschaftlichen Tragfähigkeit.

c) Selbstausbreitung

Die Selbstausbreitung bedeutet die Reproduktion der Gemeinde durch Einheimische in ihrem Bezug zur Autonomie.

Ein praktisches Beispiel für dieses Prinzip aus meiner eigenen Erfahrung in der LOGOS CHARITY MISSION zeigt, dass der Aspekt der Leitung durch Einheimische um die internationale Koordination und Hilfe als Advisor (Ratgeber) für den deutschen Zweig des Missionswerkes von LOGOS Missions ergänzt wird.

Dies umfasst neben Gebet und Versandt von Rundbriefen und e-mails (LOGOS NEWS, LOGOS REPORTER) regelmäßigen telefonischen Austausch, gegenseitige Einladung zu Evangelisations- und Missionsreisen, Spendensammlung (fund raising) und money-transfer. Hierbei wird in die einheimische Leitungsstruktur jedoch nicht eingegriffen, um keine Abhängigkeiten zu verfestigen.

Das kommt insbesondere dem Aspekt der Selbstunterhaltung durch Aufrechterhaltung durch Einheimische zugute.

Der von außen kommende Spendenfluss wird finanziert durch einen in der evangelischen Landeskirche verankerten Bibelkreis, bei dem freiwillig jede Woche von den Teilnehmern etwa 5 € für die LOGOS MISSION gegeben werden, als auch von regelmäßigen Beiträgen zum Kauf und Unterhalt von Fahrzeugen für Bibelschule und Evangelisation, des weiteren durch international tätige Gemeindebauer.

Damit wird die Hilfe zur Selbsthilfe angeregt, zur Selbstversorgung der in Südindien, Trivandrum ansässigen nativen Gemeinde ist es so möglich, Buchveröffentlichungen (bisher 10 Bücher und Traktate, mit Auflagen von etwa 100.000 Exemplaren) sowie Bibelverteilungen auf öffentlichen Veranstaltungen und Straßenevangelisationen längs der Bundesstrassen und Bushaltestellen aufzubauen.

Zur Eigenversorgung mit Lebensmitteln aus Gartenbau und Landwirtschaft ist ein besonderes Entwicklungshilfeprojekt geplant, die diese einheimischen Ressourcen erweitern kann.

Die Reproduktion durch Einheimische durch regelmäßige „Outreaches“, auf denen etwa einmal im Monat am Tage bis zu 5.000 Ungläubige mit dem Evangelium in Kontakt gebracht werden, sowie die Aussendung mehrere Evangelisten, hat die Gemeinde auf 4 „local Christian Churches“ anwachsen lassen.

Eigene Bibelschule, die von dem angegliederten Kinderheim bis zum staatlich anerkannten Abschluss als Theologe das geistliche Spektrum umfassen, gibt den Nährboden für die Reproduktion. Die Buchveröffentlichungen erweitern die Effektivität auf nachhaltige Art und Weise.

2.2. Dimension der Kultur

Erörterung darüber, wie die Dimension der Kultur mit den drei Selbst-Begriffen in Beziehung steht. Nennen Sie ein praktisches Beispiel für dieses Prinzip aus Ihrer Erfahrung in der eigenen Kirche.

Die Dimension der Kultur umfasst die indigene Herkunft der Gemeinde.

a) Selbstverwaltung

Für die Selbstverwaltung bedeutet das die Leitung, die auf einheimische, kulturelle Muster und Formen gegründet ist.

b) Selbstunterhalt

Der Aspekt der Selbstunterhaltung beinhaltet die Aufrechterhaltung der indigenen Gemeinde, die auf einheimische Methoden in Übereinstimmung mit einheimischen Standards gegründet ist.

c) Selbstausbreitung

Die Selbstausbreitung ist gewährleistet durch die Reproduktion, die auf den einheimischen soziokulturellen Kontext gegründet ist.

Das bereits erwähnte praktische Beispiel der LOGOS CHARITY MISSION aus der eigenen Kirche greift die Dimension der Kultur folgendermaßen auf:

Die in Kerala, Südindien gebürtigen Christen leben in ihrem angestammten Dorfverband, sprechen Malayalam. Der Leiter, Pastor John Chacko „Parakkadavil“ beherrscht Englisch.

Von der  Dorfkultur mit kleiner Landwirtschaft hat sich die Gemeinde auf eigenem Land in Trivandrum weiterentwickelt. Der Bau von typischen Langhäusern für Bibelschule  und Waisenheim entspricht dem kulturellen Bedürfnis der Großfamilie und der geistlichen Gemeinschaft.

Der Selbstunterhalt wurde früher, gegründet durch Verwaltertätigkeit des Vaters des jetzigen Leiters auf einer Plantage mit  Teakholzaufzucht, ergänzt um Seidenspinnerei und handwerkliche Produktion, aufgebracht.

Die Nahrungsergänzung erfolgte durch Gartenbau auf eigenem Gartenland. Den Kindern des Waisenheimes wurde jedem ein kleines Stück Land zur Bewirtschaftung überlassen, um ihnen die Freude am Wirtschaften nach traditionellen Standards zu vermitteln.

Heute wird durch Spendenaufkommen aus der wachsenden Gemeinde mit internationaler Hilfe das Budget von den einheimischen Leitern für die vielfältig sich entwickelnden Dienste gedeckt.

Hinzu kommen Erlöse aus dem Verkauf selber verfasster und veröffentlichter Literatur. Diese aus der Kultur stammenden Traktate und Bücher greifen das ethnische Milieu auf und nutzen den hohen Alphabetisierungs-Grad der Bevölkerung von 95 %. Durch die niedrigen Herstellungskosten von durchschnittlich 0,70 € pro Buch sind für dieses Jahr 10 Bücher mit Gesamtauflage von 100.000 Exemplaren geplant. Letztes Jahr sind bereits 5 Bücher herausgebracht worden. Der Verkauf findet auf regelmäßigen Straßenevangelisationen und Veranstaltungen („Conventions“) sowie Gemeindegottesdiensten statt.

Die Reproduktion der LOGOS CHARITY MISSION erfolgt einesteils durch Aufnahme von jeweils etwa 20 Waisenkindern, die dann auf der Bibelschule ausgebildet werden.

5 Missionare sind in den nördlichen Staaten Indiens eingesetzt, wo 97 % Hindus leben.

Auf monatlichen „Outreaches“ mit dem eigenen Van werden an Bushaltestellen und „Junktions“ evangelistische Veranstaltungen abgehalten.

Durch Stadtevangelisationen bekehren sich Heiden zum Evangelium.

Diese „Gospelworker“ sind zumeist Einheimische und werden durch internationale Evangelisten unterstützt.

2.3. Dimension der Reife

Erörterung darüber, wie die Dimension der Reife mit den drei Selbst-Begriffen in Beziehung steht. Nennen Sie ein praktisches Beispiel für dieses Prinzip aus Ihrer Erfahrung in der eigenen Kirche.

Das Prinzip der Reife als Ausdruck der Spiritualität als Mittel und Ziel der Mission wird durch das innerliche geistliche Leben der Gemeinschaft der Christen und das damit verbundene Zeugnis für die noch unerreichten Menschen, sowie die Mitgliedschaft in der Gemeinschaft der Kirchen als Anerkennung der Partnerschaft mit internationalen Werken und Gemeinden und die gegenseitige Hilfe ausgedrückt.

a) Selbstverwaltung

In Bezug auf die Leiterschaft der selbstverwaltenden indigenen Gemeinde bedeutet das ein geistliches Zeugnis von gottgeführten  einheimischen Dienern Gottes.

b) Selbstunterhalt

Die Aufrechterhaltung dieses geistlichen Zeugnisses durch eine positive Reaktion der gottgeführten Gemeinschaft bringt den Aspekt des Selbstunterhalts als Dimension der Reife zur Geltung.

c) Selbstausbreitung

Die Reproduktion des geistlichen Zeugnisses durch die Reaktionen der gottgeführten einheimischen Gemeinschaft wird erkannt in ihrer Selbstausbreitung hinsichtlich ihrer Dimension der Reife.

Bei LOGOS CHARITY MISSION INDIA stellen die Reife der geistlichen Entwicklung durch die fortdauernde Schulung der Kinder und Jugendlichen, der Missionare, sowie die Mediendienste und Evangelisationen, dazu die regelmäßigen Gottesdienste, die Missionsreisen ins In- und Ausland, wesentliche Charakteristika des auf Selbstausbreitung zielenden geistlichen Zeugnisses der einheimischen, gottgeführten Gemeinschaft dar.

Regelmäßige Newsletter, Telefonate und Rundbriefe halten den Kontakt mit  verbundenen Gemeinden und Werken aufrecht und bauen diesen Freundeskreis weiter aus.

In unserer Landeskirche haben wir mit einem Bibelkreis und einem missionarischen Hauskreis Grundlagen geschaffen, das Missionswerk zu unterstützen um die Ausbreitung voranzubringen:

Ein in Deutschland zum Patent angemeldetes Anbausystem aus dem traditionell asiatischen Kulturkreis, ein rundes, Rosen-Bestandenes  Hügelbeet um einen Teich herum, ist geeignet, diese Selbstausbreitung der Gemeinde in Indien auch in problematische Gebiete Nordindiens zu tragen.

Dieses ROSARY (Rosenkranz) genannte nachhaltige

Anbausystem greift eine heidnische Kultur auf, bei der (wie jetzt im Monat März auf dem Fest „Kumbhamela“) Gurus in einem Kreis von Kuhdung sitzend meditieren und diese (von den als „heilig“ verehrten Kühen gewonnenen) Fladen verbrennen. Damit öffnen sie sich als Medium für üble Geister.

Die Hügelbeetkultur setzt diesen Mist nun als wertvolles Düngersubstrat um und erzielt erstaunliche Erträge der darauf angepflanzten Nutz- und Zierpflanzen.

Durch die zu den traditionellen heidnischen Riten eine christliche.Entsprechung in Form der im Teich durchführbaren Taufe bietende Symbolik und die durch das „Rosenkranzgebet“ (=Vaterunser, Ave Maria, Gloria Deo), sowie die von katholischen Missionaren her als Rosenkranz bekannte Gebetskette

soll der Ausbreitung des Evangeliums eine der einheimischen Kultur verständliche Brücke zum Evangelium geschlagen werden.

Auf diese Art kann eine kurzfristige in Indien auch von Trägern des RIGHT LIVELIHOOD AWARD anerkannte internationale Unterstützung die Selbstausbreitung fördern.

17. Bibel und Orientalistik

Zur Abschätzung der Effizienz von inter-kulturellen Maßnahmen in der Mission kommt der Orientalistik zunehmende Bedeutung zu.

Hatte William Carey noch die linguistischen Grundlagen gelegt, die Sprachbarrieren gerade auf dem indischen Subkontinent zu überwinden, so ist die moderne Orientalistik bemüht, die ethnischen und religiösen Schranken durchlässig zu machen.

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